Zu den Kernbestandteilen der europäischen Wirtschaftsverfassung gehört die Gewährleistung effektiven Grundrechtsschutzes für Unternehmen im europäischen Binnenmarkt. Dieser Grundsatz hat seine maßgeblichen Konturen in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes erfahren. Sie lässt eine wachsende Bedeutung der grundrechtlichen Dimensionen im Gemeinschaftsrecht erkennen.

Die in diesem Band enthaltenen Beiträge von Marc Bungenberg, Wolfram Cremer, Sebastian Heselhaus, Marco Keser, Gert Nicolaysen, Carsten Nowak, Eckhard Pache, Hans Arno Petzold, Peter Szczekalla, Imre Vörös und Jiri Zemánek befassen sich – unter rechtsvergleichender Bezugnahme auf die Rechtsordnungen Deutschlands, Ungarns und Tschechiens – insbesondere mit der Entwicklung, der wirtschaftsverfassungsrechtlichen Einordnung und der prozessualen Durchsetzung der Wirtschaftsgrundrechte, zu denen insbesondere die wirtschaftliche Betätigungsfreiheit, die Berufs- und Eigentumsfreiheit sowie der Vertrauensschutzgrundsatz gehören.

Das Werk richtet sich an Rechtswissenschaftler, insbesondere Europarechtler, an Praktiker, wie Anwälte, Unternehmensjuristen und Richter, sowie an alle, die an europäischen Grundrechts- und Rechtsschutzfragen interessiert sind.

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