Theorie und Politik der Kohäsion

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„The Changing Politics of Transatlantic Trade Relations“ – Konferenz am 08.12.

Relevanz / Zielsetzung

Seit dem Vertrag von Maastricht verfolgt die EU die Ziele der wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion. Durch den Vertrag von Lissabon ist mit der territorialen Kohäsion ein weiteres Ziel hinzugekommen. Die Ausrichtung der Kohäsionspolitik ist von besonderem politischen Interesse, weil sie neben der Agrarpolitik der Politikbereich ist, in dessen Rahmen die EU die höchsten Ausgaben tätigt. Dies hat zur Folge, dass einzelne Mitgliedsländer je nach verfolgten Zielen und Ausgestaltung der Kohäsionspolitik sehr unterschiedlich von ihr profitieren können. Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten ist zum einen von Interesse, welche Wirkungen die Kohäsionspolitik gehabt hat, zum anderen, wie diese ausgestaltet sein müsste, um dem Kohäsionsanliegen in seinen verschiedenen Ausprägungen bestmöglich Rechnung zu tragen. Zum anderen stellt sich die Frage, ob und wie die Kohäsionspolitik Wachstum und Beschäftigung in der ganzen EU nachhaltig stärken kann.

Veröffentlichungen

Konrad Lammers:
Regionalpolitik. In: Werner Weidenfeld, Wolfgang Wessels (Hrsg.),

Konrad Lammers:
EU-Strukturpolitik für Norddeutschland 2007-2013 – Institutionelle Vorgaben, Optionen und Begrenzungen.
In: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.), Ausgestaltung der EU-Strukturpolitik der Förderperiode 2007–2013 in den nordwestdeutschen Bundesländern, Arbeitsmaterial der ARL, Nr. 358, 2012, S. 5-23

Konrad Lammers:
Die EU Regionalpolitik im Spannungsfeld von Integration, regionaler Konvergenz und wirtschaftlichem Wachstum
In: Raumforschung und Raumordnung, Heft 4, 2007, S. 288-300.

Konrad Lammers:
Europäische Regionalpolitik – Treibende Kraft für Aufholprozesse?
In: Wirtschaftsdienst, Heft 2, 2007, S. 101-105.

Konrad Lammers:
Brauchen wir eine regionale Strukturpolitik?
In: Informationen zur Raumentwicklung, Heft 9, 2006, S. 325-332.

Forschungsberichte

Endre Domonkos:
Die Grenzen und die Zukunft der Kohäsionspolitik aus deutscher und ungarischer Sicht,
Hamburg 2013

Daniela Coimbra de Souza:
Planning the Use of Structural and Cohesion Funds in Poland: Were Democratic Governance and Social Cohesion promoted?
Hamburg 2009

Liis Lill:
Structural Policy Implications and Catching-Up Processes in the New Member States: A Case Study for Estonia.
Tartu 2009

Karol Frank:
The Contribution of Stuctural Policy in the New Member States to the Catching-Up Process: The Case for Slovakia.
Bratislava 2009

Krisztina Kopasz, Tamas Szigetvari:
The Role of EU Cohesion Policy in the Catching-Up Process of the New Member States between 2007 and 2013: A Case Study for Hungary.
Budapest 2009

Endre-Sandor Erdödi:
Der Beitrag der Strukturpolitik zum Aufholprozess in den neuen Mitgliedsländern: Fallstudie für Rumänien.
Bukarest 2009

Vorträge

Konrad Lammers:
„Evaluation and Monitoring of EU-Regional Policy – Some General Remarks“
International Monitoring Conference National Development Agency, 25. September 2013, Budapest

Konrad Lammers:
„Grenzen und Möglichkeiten der Kohäsionspolitik im Zeichen der Eurokrise“,
Budapester Gespräche, 18.-19. Oktober 2012, Budapest

Konrad Lammers:
Territoriale Kohäsion und Donaustrategie – eine ökonomische Analyse neuer Konzepte der EU-Integration„,
Budapester Gespräche, 12.-14. Oktober 2011, Budapest

Konrad Lammers:
Konvergenz, Aufholprozesse und Wachstum in der EU: Die Rolle der Regionalpolitik„,
Budapester Gespräche, 20.-21. Mai 2010, Budapest

Konrad Lammers:
EU-Regionalpolitik – prägende Kraft für Konvergenz und Wachstum im europäischen Wirtschaftsraum?„,
Wissenschaftliche Plenartagung 2008 der Akademie für Raumforschung und räumliche Entwicklung, 5.-6. Juni 2008, Berlin

Beteiligte

Konrad Lammers; Forscher und Forscherinnen aus dem Ausland, insbesondere aus den neuen EU-Mitgliedsländern, die durch Stipendien des DAAD gefördert werden.

Kontakt


Dr. Konrad Lammers
k-lammers@europa-kolleg-hamburg.de